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Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 © UWW

UWW 6.14

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Hollis EXPLORER © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Hollis EXPLORER © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Hollis EXPLORER © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Hollis EXPLORER © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Hollis EXPLORER © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Hollis EXPLORER © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014  © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - AP © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Poseidon 7 © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - Poseidon 7 © UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014 - JJ© UWW

Orca Dive Club Safaga Rebreather Event 2014  © UWW

 

Teilnehmende Firmen

JJ 
http://jj-ccr.com/

Submatix 
www.submatix.com/

Hollis mit EXPLORER
www.hollis.com/explorer/

AP mit Buddy Inspiration 
www.apdiving.com/en/

REVO 
www.revo-rebreathers.com/

SF 2 

www.sf-2.eu/

Poseidon mit Poseidon 7  
www.poseidon.com/products/


Rebreatherevents im Magazin UnterWasserWelt

RB-Event 2012
RB-Event 2013

Video RB-Event 2012


Nächster Event im Juni 2015
ORCA Technical Diveclub Safaga 
 
www.orca-diveclub-safaga.com

Zum fünften Mal veranstaltete der ORCA Diveclub in Safaga, zusammen mit deren Basis in Soma Bay, den weltweit größten Rebreather Event. User von Kreislaufgeräten trafen sich zum gemeinsamen Tauchen und Erfahrungsaustausch. Auch bislang noch nicht mit Kreislaufgeräten tauchende Gäste waren wieder willkommen, die unterschiedlichen Geräte, präsentiert von Herstellern und Firmenrepräsentanten, unter Anleitung im Hausriff des Breakers Hotel zu testen. Für uns stand dieses Mal der neue Sporttauch - Rebreather EXPLORER von Hollis im Mittelpunkt.

Unsere Redaktion nahm drei Jahre in Folge am nun schon legendären Rebreather Event bei ORCA in Safaga teil. Und von den 69 angereisten Gästen, die anschließend zum Teil noch auf die ORCA Techsafari gingen, waren gut 80% "Wiederholungstäter". Eine Kreisel - Familie traf sich also im jährlichen Turnus wieder.
Dieses Jahr hatte der Event mit einigen Problemen zu kämpfen, die jedoch im Vorfeld von der guten Seele und versierten Basisleiterin Jeanett Dressendörfer und ihrem engagiertem Team, da sei Andy Koch besonders erwähnt, gelöst wurden. Keinen Einfluss konnte dann aber auf den ungewöhnlich stürmischen Wind genommen werden. Auf Anweisung der Küstenwache wurde den Tagesbooten für einen Zeitraum von 24 Stunden untersagt, den Hafen zu verlassen. Alle taucherischen Aktivitäten des Events mussten innerhalb kürzester Zeit auf die Basen in Soma Bay und Coral Garden umorganisiert werden, um den Gästen zumindest von Land aus zu ermöglichen, ihre eigenen oder die Testgeräte einzusetzen. In Ägypten diese Logistik zu bewerkstelligen, setzt eigentlich mehrere Tage der Vorbereitung voraus, Jeanett schaffte das in unglaublich kurze Zeit und weniger als einer Stunde später als sonst mit den Booten ging es mit Kleinbussen und Pickups zu den Landstützpunkten.
Der folgende Tag war zwar von deutlich weniger Wind gekennzeichnet, das Meer hatte sich aber noch lange nicht beruhigt, weshalb die Fahrt zum Panorama Riff, dem nächst gelegenen Tauchspot mit Tiefen von 100 Metern und mehr, nur wenigen Booten gelang.
Und die sonst völlig selbstverständlich anzusteuernden Außenriffe, die für die technischen Rebreathertaucher die gewünschten Tiefen bieten, waren kurzfristig für den Rest  der einwöchigen Veranstaltung von der ägyptischen Marine gesperrt worden, da Seemanöver durchgeführt wurden. So viel Pech gibt es für einen Eventveranstalter auch nicht oft.
Abgefedert wurde der aufgezwungene Verzicht auf tägliche Tieftauchgänge durch die Einschaltung der ORCA Basis in El Gouna, nördlich von Hurghada. Von dort aus wurden die Eventteilnehmer zum Wrack der Gulffleet, einem 1986 gesunkenem Versorgungsschiff gebracht, das in einer Tiefe von 90 - 105 Metern aufrecht auf dem Meeresgrund liegt.

Vor zwei Jahren war Robert Stoß mit dem Verband  SSI beim Event in Safaga noch vollmundig davon überzeugt, dass der Sporttauch - Rebreather MK6  von Poseidon, mit den zum damaligen Zeitpunkt angekündigten Ausbildungsunterlagen dazu, das Rebreathertauchen für jedermann - gleich nach dem Open Water Kurs - in ein neues Zeitalter führen würde. Indes, so weit kam es nicht, weil der MK6 doch zu kompliziert und eindeutig zu teuer für Sporttaucher ist und verschiedene kontroverse Haltungen von Verbänden, die Rebreathertaucher ausbilden, verhinderten, dass SSI seine Ausbildungsunterlagen fertigstellen und Instructoren trainieren konnte.
Einen wirklich bahnbrechenden Rebreather für Sporttaucher mit einer maximalen Einsatztiefe von 40 Metern hatte jüngst das US Label Hollis aus der OCEANIC Gruppe vorgestellt, das auch CE zertifiziert ist. Der EXPLORER erfüllt nach heutigem Standard spielend alle Ansprüche, die an einen einfach zu bedienenden und tauchenden  Kreisel zu stellen sind.
Mit 4 Testgeräten und zwei Ausbildern vor Ort war Hollis unübersehbar deutlich präsent.  Einen umfassenden Eindruck von der Ausbildung auf den EXPLORER, die 4 einstündige Tauchgänge bis 30 Meter Tiefe, verteilt auf 2 Tage und einen eintägigen Theorieteil umfasst, müssen wir zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen, da unerwartete Probleme beim Timing der Trainer in Safaga für uns eine völlig neue Situation schufen.

Hollis EXPLORER

Vor zwei Jahren setzte Volker Clausen, CO von Orca Diveclubs, bereits auf die Präsentation und Integration des Sporttauchrebreathers von Poseidon, um das lautlose und blasenfreie Tauchen aus der Tekschiene heraus zu bringen und neue Interessenten an diese moderne Tauchtechnik heranzuführen. Zu teuer und im Handling zu anspruchsvoll erfüllte der schwedische Kreisel nicht die in ihn gesetzten Erwartungen.
Alles so einfach und sicher wie irgend möglich zu machen, war die Zielvorgabe der US - Ingenieure, die sich mit einem weit anspruchsloser strukturierten Sporttauchclientel befassen müssen. Daher ist der EXPLORER kompromisslos "idiotensicher" konstruiert. Es ist unmöglich, die einzelnen Komponenten falsch zusammenzubauen. Atemschläuche, Kalkbehälter, Temperaturfühler im Kalkcontainer, der Deckel der Elektronikeinheit mit den Steckplätzen der drei Sauerstoffsensoren und einem optionalem CO2 Sensor (aktuell nur noch beim Highend Rebrather Inspiration vom Marktführer technischer Rebreather AP seit neuestem angeboten) sind so gefertigt, dass die Komponenten von einem absolutem Newcomer zu einem einsatzbereiten Gerät zusammengefügt werden können. Hut ab.
Der Systemcomputer spricht eine klare, wenn auch englische Sprache über das farbige OLED Display. Hat man in der Vorbereitungsphase des Rebreathers nicht alle Programpunkte abgearbeitet und bestätigt, verweigert der EXPLORER sein OK. Im so genannten Headup Display, montiert auf dem Mundstück und immer im Blick des Tauchers, signalisieren drei farbige Leuchtdioden den aktuellen Betriebszustand während des Tauchgangs. Grün - alles läuft nach Plan, Grün / Blau -  Infos vom Computerdisplay abrufen, Rot - ein Problem ist aufgetreten, Wechsel vom Kreislauf auf direkte Atmung des Nitroxgases über den integrierten Atemregler aus der Vorratsflasche auf dem Rücken. Die sichere Beendigung des Tauchgangs ist in jedem Fall möglich. Tauchgangbegleiter erhalten die Infos, die im Headup Display angezeigt werden, über Leuchtdioden, die im transparenten Deckel der Elektronikeinheit verbaut sind.
Die mit dem Explorer zu erreichende Maximaltiefe liegt bei 40 Metern, abhängig vom verwendeten Nitroxgemisch, das zwischen 28% und 40% vom Computer berechnet wird. Mit einer Atemkalkfüllung, die das CO2 aus dem Atemgas filtert, sind Tauchzeiten bis 2 Stunden machbar.
Das sich das Tauchen mit einem Rebreather ganz anders anfühlt, kann man im Wort kaum vermitteln. Was man beim Sporttauchen bezüglich Tarieren mit der Lunge gelernt hat, fällt beim Reabreathertauchen völlig unter den Tisch. Weil hier die Luft nur zwischen der eigenen Lunge und der Gegenlunge im Gerät hin und her geschickt wird, muss man die Tarierung grundsätzlich mit dem Jacket vornehmen. Auch das Mundstück und die großen Atemschläuche sind gewöhnungsbedürftig. Und an der Oberfläche oder unter Wasser eben mal das Mundstück herausnehmen ist nicht. Zuvor muss es mit einem Hebel geschlossen werden, damit kein Wasser ins System und bis zum Kalk vordingen kann. Passiert das, muss de Tauchgang mit normaler Atemgasversorgung beendet werden.

Wo liegt nun der Reiz, Sporttaucher mit dieser Technik zu konfrontieren, die zudem vor und nach dem Tauchgang einige Zeit der Systembetreuung abfordert?
Auch wenn die Technik immer ausgereifter ist, der Einstieg immer einfacher und bezahlbarer wird, haben sich keine neuen befürwortenden Argumente ergeben. Ein Fisch unter Fischen zu sein, steht daher immer noch an erster Stelle der Argumentationskette. Ohne optische und akustische Störungen kommt man auch sensiblen Meeresbewohnern ganz nah auf die Schuppen. Wer dieses Erlebnis sucht und zu schätzen weiß, mit dem Lebensraum unter Wasser eine möglichst intensive Symbiose einzugehen, taucht mit einem Kreisel. Bedingt durch das Kreislaufsystem hat man eine leicht befeuchtete und erwärmte Atemluft. Vereisen kann das System nicht und würde im Kaltwasser punkten. Im sommerlichen Roten Meer kommt das natürlich nicht zum Tragen. Sieht man auf die Tauchzeit von bis zu zwei Stunden, hat man beim Systemgewicht deutliche Vorteile, denn das kann mit einem herkömmlichen Doppelflaschengerät mit 12 l Volumen, das dem Einsatzspektrum des EXPLORER nahe käme, nicht erreicht werden.
Oceanic / Hollis Mitarbeiter Andreas Rottweiler hatte ausgiebig Zeit, sich mit dem EXPLORER unter Wasser bekannt zu machen. Er bestätigt die rasche Eingewöhnungsphase aber auch die Unterschiede zum Tauchen mit einem Sporttauchequipment. Er war bei den Trydives der einzige, der noch keine Rebreathererfahrung hatte. Nun kennt er das Gerät in- und auswendig, nicht unwichtig in der Funktion als Servicetechniker.
Orca Diveclub in Safaga hat bereits einen EXPLORER im Bestand, weitere werden dazu kommen.  Volker Clausen setzt im zweiten Anlauf auf die Zukunft eines Sporttauchrebreathers.

Konzeptionell wird der Rebreather Event im kommenden Jahr neue Programmangebote bekommen. Da sich bei den etablierten Geräten kaum mehr nennenswerte Innovationen ergeben, Details werden ja laufend optimiert, und etwa 80% der Teilnehmer schon vorangegangene Events besuchten, ist das Interesse an Trydives und Vorträgen deutlich zurück gegangen. Hier wird man sich überlegen, auch hinsichtlich der Erreichbarkeit von Newcomern, attraktiver zu werden.

Dieser Event war anders, als die der vergangenen Jahre. Eine Art von Familientreffen mit abweichendem Programmablauf. Äußere Umstände zwangen den Verzicht auf Tieftauchgänge am Panoramariff und bei Abu Kafan auf. Beim BBQ am letzten Abend gab es die schon gewohnte Verlosung, deren Reinerlös wie immer einer örtlichen Behindertenschule zugeleitet wird. Dirk Möller vom RAB / VDST setzte auch eine – persönliche - Tradition fort. Sein Los hatte bereits vor zwei Jahren, den Hauptpreis getroffen, einen Tauchcomputer von Sheeawater. aktuell freut er sich über seinen erneuten Hauptgewinn, äh, ja, ein Shearwater....
 

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