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Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

by Ulrike Goldschmidt 11.16

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 - Nik Linder ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW

Divechallenge 2016 Fotoworkshopp Gerald nowak ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016geasmmelter Abfall aus dem Meer  ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Gerald Nowak

Divechallenge 2016 - Nik Linder ©UWW Gerald Nowak

Divechallenge 2016 ©UWW Gerald Nowak

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 - der Gewinner ©UWW Ulrike Goldschmidt

Divechallenge 2016 ©UWW Ulrike Goldschmidt

Auf zur einer neuen Expedition nach Jordanien. Auch in diesem Jahr hat es Mirela Becker von Serina Marketing  geschafft, 44 Teilnehmer aus Österreich und Deutschland für die Dive Challenge zu begeistern. Unter den Teilnehmer befanden sich diesmal auch zwei  Handikap - Taucher.

Wie bereits im letzten Jahr war der Veranstaltungsort Tala Bay Aquaba. Grund dafür war unter anderem der große Erfolg und die Begeisterung der Taucher 2015. Jordanien hatte geschafft, die Challenge Teilnehmer sowohl über und unter Wasser zu begeistern. Aufgrund des positiven Zuspruchs wurde die Challenge in der Tala Bay am Golf von Aqaba im Oktober 2016:wiederholt.
Die Tala Bay ist eine wunderschöne Tauchregion, die mit glasklarem Wasser lockt und einer Wassertemperatur im Sommer von ca. 28 Grad. Im Oktober waren es noch 25° C..
Wer noch nicht davon gehört hat, die Dive-Challenge ist eine kurzweilige Quizshow. Die Teilnehmer müssen sich in der Flora und Fauna auskennen und ein gutes Auge beim Fotografieren haben. Die Woche hatte es unterhaltsam in sich.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Mirela Becker und Hussam Hijazi GM im Radison Blue Tala Bay geht es an den Strand. Unterhalb der Hotelanlage, genauer gesagt am Beachclub, befindet sich die Tauchbasis der Extradivers. Donald von Dahlen (Basisleiter) ist gut vorbereitet und verbreitet mit seinem rheinländischen Charme und Witz gute Laune unter den Teilnehmer. Der Check-in läuft zügig und professionell ab.
Dann haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich bei dem bekannten Unterwasserfotografen Gerald Nowak erste Tipps zu holen. In seinem Vortrag geht es um die Grundlagen der Unterwasserfotografie. Gerald stellt verschiedene Kamerasysteme vor. Einige Teilnehmer haben eigene Kameras dabei und diskutieren in großer Runde über praktische Anwendungen und technische Lösungen. Die Vor-und Nachteile verschiedener Kamera Systeme werden vorgestellt. Wer keine Kamera besitzt, bekommt während der Challenge eine von der Firma Sealife gestellt. Johnson Outddoors als Sealife Vertriebspartner unterstützt die Challenge auch dieses Jahr.
Damit keine Langeweile aufkommt, geht es nach der Mittagspause zum Workshop Intro to Freediving mit Nik Linder. Niks große Leidenschaft ist das Freediving. Diese Begeisterung möchte er an die Teilnehmer weitergeben. Das Interesse ist enorm. Viele Teilnehmer sind am Beach Club Pool erschienen. In diesem Workshop wird beim Zeittauchen mithilfe einer kombinierten Tauchpyramide mit dem Atemreiz gespielt. Einige wenige Techniken genügen dabei, um sehr viel länger die Luft anzuhalten ,als man das immer für möglich gehalten hat. Entspannung spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle.
Wer noch nicht genug hat, geht anschließend hinunter zum Strand.
Dort hält Nick seinen Relax Workshop ab. Dabei geht es um Entspannungstechniken füe den  Apnoesport. Mit dem Eintauchen ins Wasser beginnt der Tauchreflex zu wirken. Der Puls schlägt langsamer und wir hören bewusst in uns hinein. Die komplette Schwerelosigkeit und Entspannung aller Muskeln ist dabei ein ganz entscheidender Punkt. Zum Schluss beruhigen wir unseren Geist, indem wir uns zum hier und jetzt zurückzuführen.

Es gab für mich natürlich auch die Gelegenheit, einige Teilnehmer zu befragen, warum sie sich für die Teilnahme Challenge entschieden.
Wie habt von der Dive Challenge erfahren? Florian aus Heidelberg; Ich habe über Freunde davon erfahren die gebucht hatten und ich bin aktiv bei der DLRG, unter anderem für die Jugendarbeit. Ich wollte immer schon tauchen lernen und mache jetzt hier meinen OWD. Ich bin ganz happy. Die Tauchbasis der Extradivers ist klasse und bei Jason, meinem Tauchlehrer, fühle ich mich gut aufgehoben.
Sandra aus Niederösterreich; Mein Freund Andy und ich haben uns kurzfristig entschlossen hier mit zumachen. „Ich habe mir vor kurzem eine Kamera mit Gehäuse gekauft und möchte hier meine ersten Bilder machen. Gelockt haben uns auch das Land Jordanien und der Preis der Reise ist sensationell. Wir freuen uns sehr dabei zu sein.

Am nächsten Tag beginnt die eigentliche Challenge am Hausriff  Yellowstone Süd und Nord. Das Hausriff ist der Tauchbasis der Extradivers vorgelagert und somit ein kurzer Weg für Taucher und Schnorchler.
Vor dem Abtauchen werden die ersten Aufgaben verteilt. Heute geht es um das Aufspüren von Wirbellosen und diese fotografisch festzuhalten. Das Buddyteam sollte am Ende des Tages 3-5 Bilder liefern können, um möglichst viele Punkte für die Gesamtwertung der Challenge zu bekommen. Dafür eignet sich das Yellostoneriff ideal.
Dort findet man Garnelen, Seesterne, Federwürmer, Zylinderrosen, Röhrenaale, Papageienfische, Lippfische, Rotfeuerfische, Kofferfische und vieles, vieles mehr.
Das Riff fällt sanft ab bis auf einer Tiefe von ca. 25 m. Sehr schön anzuschauen sind die Seegraswiesen, in denen man Seepferdchen oder Kofferfische entdecken kann.
Wem das nicht gefällt, kann sich an den Korallenblöcken das zahlreiche Treiben der in der Unterwasserwelt anschauen.
Damit die Riffe weiterhin so vielfältig und bunt belebt bleiben, muss man etwas dafür tun. Das liegt auch der Region Tala Bay sehr am Herzen. Eine Aufgabe der Teilnehmer ist es, möglichst viel Müll aus dem Riff zu tauchen. Das ist auch sichtbar gelungen. Die gelben Netze waren gut gefüllt mit Plastik, Aludosen und vielem mehr. .Die Taucher brachten bis zu 2,5 kg Müll pro Netz an die Wasseroberfläche.
Gerald Nowak hat zum Thema Vermüllung und Lärmbelästigung im Meer einen hervorragenden Vortrag gehalten, der mit viel Applaus der zahlreichen Zuhörer honoriert wurde. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, indem er hinschaut und versucht, nachhaltig zu leben und Informationen an andere weiter zu geben. Wir wollen unseren Kindern ermöglichen, eine intakte Unterwasserwelt auch in Zukunft vorzufinden.
Nach insgesamt 6 Land - Tauchgängen ist dann erstmals der Hafen das Ziel und dort die zwei Tauchschiffe. Ziel ist der Tauchplatz Tank. Die Teilnehmer sind gespannt und voller Vorfreude was sie dort erwartet. Der Tank ist ein Flakpanzer M 42, der im Jahr 1999 versenkt wurde. In 5 m Tiefe hat er seinen Platz gefunden und ist mittlerweile zu einem künstlichen Riff geworden. Der Platz eignet sich sehr gut für Anfänger und Apnoetaucher. Auch hier wurden wieder Aufgaben gestellt. Ein absolutes Highlight für alle.
Auch am nächsten Tag geht es mit den Tauchbooten zu einem Höhepunkt der Dive Challenge, zum Wrack der Cedar Pride. Am 16. November 1985 wurde das Frachtschiff in einer Tiefe von maximal 28m versenkt. Die Aufbauten beginnen ab einerr Tiefe von 10 m. Es liegt auf zwei Felsen auf der Backbordseite. Mittlerweile ist die  Cedar Pride zu einem 80 m langen künstlichem Riff geworden, ein geschützter Lebensraum für alle Meeresbewohner. Für die Teilnehmer der Challenge ist die Cedar Pride mit den guten Sichtweiten ein idealer Tauch- und Fotospot. Der eine oder andere Teilnehmer konnte hier sogar seinen ersten Wracktauchgang erleben. Die Begeisterung war groß.
Der letzte Tauchgang fand am Tauchplatz King Abdullah statt und krönte den Abschluss der Challenge.
Bevor aber der Gewinner unter anderem von einer Fachjury im Bereich Bildbewertung und Punktevergabe ermittelt wurde, stehen noch zwei Ausflüge über Wasser auf dem Programm. Erstmal in die Wüste nach Wadi Rum. Das sollte bei einem Jordanienbesuch unbedingt eingeplant werden. Verteilt auf mehrere Geländewagen erleben die Challenge - Teilnehmer eine bizarre Felsen- und Wüstenlandschaft im größten Wadi  Jordaniens. Die Felswände bestehen aus Sandstein und Granit. Das Wadi Rum ist bereits seit vorgeschichtlicher Zeit von unterschiedlichen Kulturen bevölkert worden. Bekannt wurde es durch den Film Lawrence von Arabien, einfach unbeschreiblich. In der Dämmerung des Tages geht es in ein Beduinencamp. Dort ist man auf unseren Besuch vorbereitet. Es gibt ein wunderbar angerichtetes, traditionelles Essen mit Musik und guter Laune. Im Hintergrund des Camps heulen die Wildhunde der Wüste, angelockt  vom Geruch des Essens. Zur Entspannung wird getanzt und Shisha geraucht oder man schaut nur in den unglaublich weiten Sternenhimmel.

Den Abschluss des Besichtigungsprogramm markierte der Besuch der grandiosen Felsenstadt Petra, die 1985 in dir Listen des Unesco-:Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Petra war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wegen ihrer Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem Fels gemeißelt wurden, gilt sie als  einzigartiges Kulturdenkmal. Das bekannteste Monument ist das Schatzhaus des Pharaos, das in Wirklichkeit ein Felsen grab ist. Die Kulisse des Schatzhauses ist im Film von Indiana Jones zu sehen. Auch dieser Ausflug darf bei einer Reise nach Jordanien nicht fehlen. Es ist unbeschreiblich schön und faszinierend. Man muss es einfach selbst erlebt haben.
Doch der Tag ist noch nicht zu Ende.
Der krönende Abschluss der Dive Challenge ist zum Galadinner unter dem nächtlichen Sternenhimmel am Beachclub geplant. Doch ein seltenes Ereignis machte den Organisatoren unter Leitung von Mirela Becker und ihrer Mitarbeiterin Pauline Kolde einen Strich durch die Rechnung. Der Wettergott lies es regnen. Ein außerordentlich seltenes Ereignis. Schnellstens wurde umgeplant und angepackt. Das Galadinner fand dann im Restaurant Heatwave des Radisson Blue statt. Die Gäste bedankten sich erst einmal mit tosendem Beifall beim Chefkoch, der nur für die Teilnehmer 5 Tage lang ein hervorragendes Buffet und reichhaltiges Frühstück zauberte.
Vor der offiziellen Eröffnung des Galadinners begrüßte Mirela Becker zahlreiche geladene Gäste, Förderer, Sponsoren und die Teilnehmer und Pressevertreter. Es wurde spannend. Als erstes wurden die Plätze 10-2 benannt und die entsprechenden Preise überreicht. Für die Platzierten gab es attraktive Sachpreise gesponsert by Scubapro. Es gab T-Shirts und Unterwasserkameras der Marke Sealife Micro HD2,0. Bei musikalischer Untermalung ging es an das reichhaltige Buffet mit seinen traditionellen Köstlichkeiten. Dann wurde der Sieger der Dive Challenge gekürt. Mirela Becker und Mahmoud Zuaiter (Ceo der Jordan Projects for Tourism Development) überreichtem dem Sieger Sven Boppre einen Scheck über 1000 Euro und den Tauchcomputer Chromis von Scubpro. Herzlichen Glückwunsch Sven!

Mirela Becker freut sich über die gelungene Veranstaltung; Aqaba Jordanien ist ein sicheres Reiseziel und es freut mich, dass ich so viele neue Taucher dafür begeistern konnte. Auch Mahmoud Zuaiter zeigte sich mit der Woche sehr zufrieden. Die Tala Bay Dive Challenge war wie schon im letzten Jahr ein wunderbarer Event. Wir haben uns sehr gefreut so viele Teilnehmer aus Deutschland und Österreich begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns jetzt schon auf eine weitere Challenge in 2017.

Folgende Unternehmen sponserten die Dive Challenge:

JPTD
Tala Bay
Extra Divers
SSI
FTI
Turkish Airlines
Coca Cola
Scubapro
Sealife
Tauchernet

www.dive-challenge.com

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